10 Jahre Lehman-Pleite und der aktuelle Stand der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen: Einschätzung von Professor Harold James - Juni 2018

Willkommensempfang für Professor Harold James, Professor für Geschichte und Internationale Beziehungen an der Princeton University, anlässlich seiner Gastprofesssur für Finanzgeschichte am House of Finance der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Den Lehren aus der Lehman-Pleite hatte sich am 8. Juni 2018 eine Konferenz am House of Finance gewidmet.

Download

Harold James - Einschätzung Teil 1

Harold James - Einschätzung Teil 2

Harold James - Fragen und Antworten (Q&A)

Wenn die Luft dünner wird: Kosten begrenzen beim Veranlagen von Vermögen - April 2018

Steigende Zinsen, hohe Bewertungen der Aktienmärkte und anderer Vermögensklassen: Wer sein Vermögen nach Kosten und Steuern erhalten möchte, ist gut beraten, sich die Kosten im Detail anzusehen. Deren Palette ist breit und reicht von Produktkosten wie laufenden Kosten von Fondskonzepten, Ausgabe- und Rücknahmeaufschlägen, Entgelten für Transaktionen und Währungsgeschäfte über Verwahr- und Berichtskosten bis zum Honorar für Banken, Anlageberater und Vermögensverwalter. Mit den jüngsten Vorschriften unter dem Begriff MiFID II können Anleger mehr Kostentransparenz erwarten als bisher. Allerdings erhöhen diese Anforderungen auch den Aufwand für Dienstleister. Mit börsengehandelten Indexpapieren – sogenannten Exchange Traded Funds (ETFs) und regelbasierten Investitionsprogrammen wie den Angeboten sogenannter FinTechs gibt es günstige Möglichkeiten, an der Entwicklung der Finanzmärkte teilzuhaben.

Vor diesem Hintergrund geht der Vortrag auf folgende Fragen ein:
  • Über welche Kosten dürfen Anleger erwarten informiert zu werden? Und über welche nicht?
  • Welche Stellhebel bieten sich, Kosten zu senken?
  • Welche Risiken können mit günstigen Indexpapieren (ETFs) einhergehen?
  • Wann lohnt es sich, aktive Fondsmanager zu engagieren und die damit verbundenen Kosten in Kauf zu nehmen?

Download

Wenn die Flut nachlässt: Zentralbanken, Liquidität und Risiken - Oktober 2017

Vor wenigen Tagen verkündete die US-amerikanische Zentralbank, was viele Marktteilnehmer schon lange erwartet hatten: die Entscheidung, die massiven monatlichen Käufe von Anleihen allmählich zu reduzieren. Und damit dem Finanzmarkt weniger Kapital zuzuführen als bisher. Damit einhergehen seit Dezember 2015 graduelle Erhöhungen der US-amerikanischen Leitzinsen. Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich nicht nur in Europa, sondern auch in anderen Regionen ab. Mit den regelmäßigen Liquiditätsspritzen, so einige Skeptiker, würde dem 2008 ins Taumeln geratenen Finanzmarkt die Unterstützung entzogen, an die sich die Marktteilnehmer komfortabel gewöhnt hatten und die die Kursanstiege der vergangenen Jahre stützten. Steigende Zinsen, warnte der namhafte Investor André Kostolany, brächten hohe Risiken massiver Kursverluste für Aktieninvestoren. Andererseits waren die Zinsen in der Vergangenheit nie so niedrig wie heute.

Vor diesem Hintergrund geht der Vortrag auf folgende Fragen ein:
  • Welche Rolle spielen die Bestände der Zentralbank in einzelnen Vermögensklassen, also Anleihen und Aktien?
  • Welche Regionen und Marktsegmente wären besonders anfällig für Verwerfungen infolge von Zentralbank-Entscheidungen?
  • Wären einzelne Währungen und damit ihr jeweiliger Wechselkurs anfälliger als andere für abrupte Auf- oder Abwertungen?
  • Unter welchen Bedingungen könnte erwartet werden, dass die Rückkehr zu „normalen Marktbedingungen“ ohne Verwerfungen erfolgt?

Download

Investitionsprogramme der US-Regierung und steigende (US-) Zinsen: Sind Aktienmärkte attraktiv und unerläßlich für den Vermögenserhalt? - März 2017

Können von der neuen US-Regierung trotz aller Rhetorik Impulse erwartet werden, die die Weltwirtschaft nachhaltig unterstützen? Die Frage der jüngsten Vortrages, ob politische Börsen „kurze Beine“ haben, ist bedeutender geworden als erwartet. Wer in US-Anleihen guter Bonität investierte, verzeichnet über die vergangenen Monate zwar Währungsgewinne durch den stärkeren US-Dollar, doch umgekehrt Kursverluste durch deutlich gestiegene Zinsen. Vor diesem Hintergrund gelten Aktien vielen Privatinvestoren als attraktiv und wichtig, um Vermögen zu wahren und zu mehren. Auf dies sich hieraus ergebenden aktuellen Fragen geht dieser Vortrag ein:

  • Sind die konjunkturellen Einschätzungen zur Weltwirtschaft robust genug, um höhere Unternehmensgewinne erwarten zu lassen?
  • Haben die jüngsten Kursanstiege Aktien nicht so teuer werden lassen, dass deutliche Rückschläge wahrscheinlich sind?
  • Wie lässt sich das Risiko des falschen Zeitpunkts beim Einstieg begrenzen?
  • Geraten Aktienkurse nicht unter Druck, wenn Inflation und Zinsen steigen?
  • Wie lassen sich Engagements in verschiedenen Segmenten des Aktienmarktes sinnvoll kombinieren – nach Region, Sektor und Investitionsstil?

Download

Griechenland, Brexit-Votum und Wahlen in den USA: Haben politische Börsen kurze Beine? - Oktober 2016

Politische Ereignisse, so eine gängige Börsenweisheit, haben „kurze Beine“, also keinen dauerhaften Einfluss auf die Entwicklung von Börsenkursen. Aus dieser Sicht bieten kurzfristige Kursrückgänge eine attraktive Gelegenheit zum günstigen Einstieg. Allerdings steht außer Zweifel, dass einige der jüngsten politischen Ereignisse die wirtschaftliche Verfassung und die Wachstumsperspektive von Volkswirtschaften beeinflussen. So erwarten einige Experten eine Rezession in England als Folge des Brexit-Votums. Die bevorstehenden Wahlen in den USA und in Europa stellen Investoren vor einige Fragen. Auf einige dieser Fragen wird im Vortrag eingegangen:

  • Geldpolitik, Geopolitik, Energiepolitik: Warum sind politische Entscheidungen relevant?
  • Brexit-Votum im Rückblick: Wie glaubwürdig sind Prognosen?
  • Wahlen in den USA: Sollten sie Investoren im Vorfeld beschäftigen?
  • Bei aller Unwägbarkeit: Bieten sich aktiven Investoren attraktive Investitionsansätze?

Download

Vortrag Vermögensverwaltung - Juli 2016

Lerbacher Runde - Juni 2016

Finanzmärkte im Seegang? Ansätze zur Wetterfestigkeit - April 2016

Starke Schwankungen beherrschten die Finanzmärkte in den vergangenen Monaten. Ihre Heftigkeit überraschte Privatanleger ebenso wie professionelle Investoren. Quellen der Ungewissheit gibt es zuhauf – etwa die Erwartungen eines globalen Konjunktureinbruchs, deflationärer Tendenzen oder eines Ausstiegs Großbritanniens aus der Europäischen Union („Brexit“). Langfristig orientierten Anlegern bieten sich zugleich Chancen. Vor diesem Hintergrund wird auf die folgenden Fragen eingegangen:

  • Wie lassen sich die Marktschwankungen in den vergangenen Monaten erklären?
  • Welche Kriterien taugen als Kompass im Wellengang?
  • Welcher Überzeugungen bedarf es, um in diesem Umfeld Chancen zu sehen?
  • Welche Ansätze bieten sich, Schwankungen zu begrenzen und Chancen zu nutzen?

Download

Finanzielle Bildung - April 2016

Stiftungsvermögen - Aktive Bewirtschaftung statt Buy and Hold - Oktober 2015

Einführung: In den vergangenen Jahren wurde es für Stiftungen immer schwerer, mit passiven Anlagestrategien wie dem Kauf von Anleihen bis zur Endfälligkeit, ausreichende Erträge für die Stiftungsarbeit zu erzielen. Der Frage, wie durch aktive Strategien und ohne Inkaufnahme zu hoher Risiken das Erreichen der finanziellen Ziele gesichert werden kann, geht der Artikel nach.

Download

Dividenden bei Aktienengagements: Taugen sie als Ersatz für niedrige Zinszahlungen von Anleihen? - September 2015

Wer regelmäßige Erträge oder Ausschüttungen aus seinem Vermögen benötigt, kann sich mit Zinszahlungen kaum begnügen. Zumindest im Euroraum erlauben sie allenfalls den Vermögenserhalt. Deshalb interessieren sich viele Anleger für ertragsstarke Unternehmen. Regelmäßige und hohe Dividendenzahlungen, so die Erwartung, bieten eine Alternative. Stimmt das? Vor diesem Hintergrund wird auf die folgenden Fragen eingegangen:

  • Welche Dividendenrenditen können von Aktienengagements erwartet werden?
  • Sind Unternehmen um so attraktiver, je höhere Dividenden sie ihren Aktionären zahlen?
  • Können Aktientitel mit hohen Dividendenzahlungen als weniger riskant betrachtet werden als andere?
  • Nach welchen Kriterien sollten einzelne Engagements ausgewählt und miteinander kombiniert werden?
  • Gibt es neben aktiven Fonds auch günstige Konzepte (sogenannte ETFs), die regelmäßige Dividendenzahlungen bieten?

Download

Lerbacher Runde - Juni 2015

US-amerikanischer Dollar, chinesischer Renmimbi oder Euro? Chancen und Risiken von Fremdwährungen in der Vermögensverwaltung - Mai 2015

Gegenüber vielen Währungen hat der Euro seit Beginn dieses Jahr erheblich an Wert verloren. Wer Euro hält, verzeichnet also einen Verlust seiner internationalen Kaufkraft. Vor diesem Hintergrund wird auf die folgenden Fragen eingegangen:

  • Wie können Anleger an der Aufwertung anderer Währungen teilhaben?
  • Welche Chancen bieten sich europäischen Investoren in Ländern, die hohe Zinsen zahlen – zum Beispiel Brasilien?
  • In welchem Maße ist es vertretbar oder sogar erforderlich, Fremdwährungsrisiken im Rahmen der Vermögensverwaltung einzugehen?
  • Wie kann das Risiko von abrupten Währungsschwankungen für das eigene Vermögen begrenzt oder ausgeschlossen werden?
  • Wie ist zu erkennen, welchen Währungsrisiken einzelne Investitionskonzepte – zum Beispiel einzelne Aktien oder Fonds – unterliegen?

Download

Quadratur des Kreises? Vermögen verwalten im Spannungsfeld von begrenztem Risiko, maximaler Rendite, Transparenz und Flexibilität - September 2013

In diesem Vortrag wird auf die folgenden Fragen eingegangen:

  • Welche Entscheidungen müssen getroffen werden, um liquides Vermögen sinnvoll veranlagen zu können und sich vor unerfreulichen Überraschungen zu schützen?
  • Welche Vermögensklassen, Märkte und Entwicklungen können als attraktiv betrachtet werden?
  • Wie lässt sich das Verlustrisiko begrenzen, um den Vermögenserhalt zu sichern?
  • Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich zum Optimieren der Rendite nach Inflation, Kosten und Steuern?
  • Was ist zu beachten, wenn einzelne Entscheidungen nicht selbst getroffen werden sollen, sondern an Dritte – Banken oder Vermögensverwalter - delegiert werden?

Download

Schwellenländer am Scheideweg - September 2013

Merry Sisterhood or Guarded Watchfulness - 2007

Since their inception at the end of the Second World War, the sister organizations of the World Bank and the International Monetary Fund (IMF) have aimed to consistently speak with one voice vis-à-vis their member governments. However, anecdotal evidence suggests that they often do not speak in one voice. Fabricius draws on field research conducted in Ghana, Pakistan, Peru, and Vietnam to identify the conditions that determine whether or not the organizations are indeed on the same page and to address whether their traditional plea for consistency is always desirable. He recommends which measures seem crucial to ensure Bank-Fund consistency. At the same time he argues that under certain conditions, this consistency may lead to policy choices that are only second-best. He proposes that the Bank and the Fund pursue a case-specific approach in deciding whether they should take the same stance. A more flexible approach may increase not only the ownership of borrowing countries but also the sustainability of policy choices.

Download

Impact of Economic Security on Bank Deposits and Investment - 1998

This paper highlights the importance of institutions in explaining the variation of investment rates and of two measures of bank deposits across countries. A general index of economic security is created for 130 countries. Its explanatory power is compared with measures of specific institutional arrangements. For investment as well as for bank deposits, specific institutional factors are shown to be highly significant and outperform the general index.

Download